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Das Thema Gedächtnistraining wird durch Meisterschaften und TV-Shows immer populärer. Leider erschöpft sich diese Popularität häufig darin, dass man Ausnahmekönner bestaunt und bewundert. Aber die dort angewendeten Techniken können durchaus auch von "normalen" Menschen erlernt werden.

Außergewöhnliche Gedächtnisleistungen sind keine Zauberei, sondern können mit ein wenig Training von jedem erbracht werden.
Schlüsseltechnik ist dabei das Visualisieren (siehe Tipp III). Am einfachsten ist es, wenn Sie sich einen Weg vorstellen, den Sie häufiger gehen oder fahren. Suchen Sie sich auf diesem Weg einige markante Orte aus. Das könnte zum Beispiel sein: Der Torbogen, der Brunnen, das Stadttor, die Laterne, der Maibaum, die Bäckerei usw. Anfangen sollten Sie mit nicht mehr als zehn bis 15 Orten. Wenn Sie sich dann etwas einprägen wollen, stellen Sie sich den Begriff bildlich vor und verknüpfen Sie ihn visuell mit ihrem Ort. Zum Wiedererinnern gehen Sie einfach die Orte geistig ab. Wenn Sie sich ein richtiges Bild machen konnten, werden Sie an Ihren Orten den entsprechenden Begriff wieder vor Ihrem inneren Auge sehen.

Tipp: Üben Sie zunächst mit konkreten, leicht zu visualisierenden Begriffen, bevor Sie zu abstrakten übergehen.